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May 13, 2019

Veronika, der Schnupfen ist da!

Wenn die Tage endlich wieder länger, die Sonnenstunden mehr und die Tagestemperaturen höher werden, halten wir es gerne mit den Comedian Harmonists: „Veronika, die Welt ist grün, drum lasst uns in die Wälder zieh‘n.“ Oder auf den Berg, oder zu Flüssen und Seen – Hauptsache raus. Aber auch wenn die lang ersehnten, wärmenden Sonnenstrahlen im Freien unserer Haut und unserem Wohlbefinden gut tun, sind sie zu dieser Jahreszeit doch noch nicht immer ganz für Shorts und Shirts geeignet.

Unbestritten, der Winter hat seinen Reiz: Klirrkalte, klare Tage, Pulverschnee, angezuckerte Bäume, und alle Wintersport-Möglichkeiten, die das Herz begehrt. Carven, powdern, gleiten, rodeln, wandern. Jedoch bringt der Frühling ein ganz eigenes Feeling mit sich, das auch etwas für sich hat. Mit den zarten Blümchen und Pflänzchen strecken auch die Menschen wieder gerne ihre Köpfe ins Freie. Diese Köpfe gilt es aber auch bei strahlendem Sonnenschein gut zu schützen – denn aufgrund von kaltem Wind oder mit der untergehenden Sonne ebenfalls stark sinkenden Temperaturen läuft man schnell Gefahr, das trügerisch-schöne Wetter zu unterschätzen.

Erwachen aus dem Winterschlaf
Gerade im Frühling ist die Temperaturkurve den Sonnenstand noch nicht so angepasst wie im Sommer – das bedeutet: auch wenn es sich in der direkten Sonne tagsüber warm anfühlt, fällt die gefühlte Temperatur schneller, wenn die Sonne abends wieder weg ist. Das liegt Experten zufolge nicht zuletzt daran, dass die Land- und Wassermassen länger benötigen, um sich nach dem Winter wieder aufzuheizen und Wärme zu speichern und abzugeben. Aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen Festland und Wasser kommt es auch zu einer Verschiebung der Luftmassen und Tiefdruckgebieten. Laut dem Bauernkalender sind die Tage der Eisheiligen prädestiniert dafür. Wenn „Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom“ zwischen 11. und 15. Mai einfallen, können sie auch schon mal Kälteeinbrüche und Nachtfrost mit sich bringen, wie wir sie heuer in Österreich ja schon erlebt haben. Außerdem ist die schützende Ozonschicht noch eher dünn und verschafft der UV-Strahlung zu vergleichsweise hoher Intensität. All das kann der Gesundheit zum Verhängnis werden, wenn entsprechender Schutz und Bekleidung fehlen. Wichtig ist also, auch bei frühlingshaftem Wetter den ganzen Tag über gut vorbereitet und gerüstet zu sein für sämtliche Eventualitäten.

Mitdenken und vorbeugen
Dies ist speziell bei sportlichen Aktivitäten wichtig, da die Feuchtigkeit, die durch die körperliche Betätigung in Kombination mit der wärmenden Sonne am Körper entsteht, im Schatten oder abends schnell einen negativen Effekt auf das Wohlbefinden haben kann. Insbesondere deshalb, weil das Immunsystem und die Abwehrkräfte nach einem fordernden Winter oftmals noch nicht on top sind. Verkühlungen und Schnupfen haben dadurch leichtes Spiel. Wir haben einige Tipps gesammelt, mit denen man vorbeugen kann:

·         Iss was g’sund‘s: Obst und Gemüse sind das ganze Jahr über gesund, auch wenn sie saisonal nicht immer verfügbar sind. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe, die das Immunsystem stärken. Eine ausgewogene Ernährung macht fit für alle täglichen Herausforderungen.

·         Natur pur: Bewegung an der frischen Luft hat natürlich einen ebenso positiven Effekt auf das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem im Kampf gegen Krankheitserreger.

·         Zwiebel-Look: Nicht vergessen, etwas Langärmeliges für den späteren Abend einzupacken, wenn man länger draußen verweilt. Insbesondere dann, wenn man schwitzt – Wechsel-T-Shirt und Haube sind gerade bei Tagesausflügen und anstrengenden Touren ein Muss.

·         Augen auf, Sonnenbrille auf: Auch die Augen brauchen in der Helligkeit des Frühlings Schutz, gerade in schneereichen Gebieten. Beispielsweise auf Gletschern, da Schnee das Sonnenlicht besonders stark widerspiegelt. Außerdem brauchen unsere optischen Sinnesorgane nach der trockenen Heizungsluft und krassen Temperaturunterschieden von Innenraum zum Außenbereich im Winter Zeit, sich zu erholen.

·         Wasser marsch: Was so einfach klingt, ist dennoch effektiv. Um Erkältungen vorzubeugen kann es oftmals schon hilfreich sein, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Denn gerade in der nasskalten Jahreszeit haben Keime und Krankheitserreger Hochsaison und tummeln sich auch noch danach gerne auf Türgriffen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Tastaturen und Handys.

·         Gute Nacht: Es ist kein Geheimnis, dass ausreichender und erholsamer Schlaf ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden und bei Frühjahrsmüdigkeit eine willkommene Erholung ist. Das gilt natürlich das ganze Jahr über, aber speziell Frühling – fragen Sie den Siebenschläfer!

Regelmäßige Bewegung und körperliche Betätigung, eine gesunde Lebensweise, Lachen und Lebensfreude sind natürlich immer noch die besten Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Gerade der Frühling, wenn es jedermann ins Freie zieht, ist doch eine denkbar unpassende Zeit dafür, das Bett zu hüten. Wir wünschen Ihnen daher einen gesunden und aktiven Start in die warme Outdoor-Saison!